Maike Sach

Kontakt

Raum: Philosophicum, 00-554
Mail: sachm@uni-mainz.de

 

Akademischer Lebenslauf

Eigene Studienfächer

Studium der Osteuropäischen Geschichte, der Mittleren und Neueren Geschichte sowie der Slavistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Akademische Laufbahn

2001
grundständige Promotion über ein Thema aus der Geschichte der deutsch-russischen Beziehungen bei Prof. Dr. Peter Nitsche in Kiel

2002
Beauftragte des Faches Slavistik der Kieler Universität für die Evaluation von Studium und Lehre im Verbund Norddeutscher Universitäten

2002-2003
Postdoc im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Schleswig-Holstein geförderten Graduiertenkolleg Imaginatio borealis - Perzeption, Rezeption und Konstruktion des Nordens

2003 bis 2009
wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut (DHI) Warschau

2010 bis 2011
Lehrbeauftragte am Historischen Seminar der Universität Kiel, Abteilung für Osteuropäische Geschichte

2011 bis 2012

Lehrkraft für besondere Aufgaben am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

2014 bis 2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich sowie Bearbeiterin des Projekts Baltische Geschichte als Kampfplatz nationaler Narrative in der Zwischenkriegszeit: „Die Herausforderung der deutschbaltischen Historiographie durch Robert Ju. Vipper in seiner „Geschichte des lettischen Volkes vom 12.-16. Jahrhundert“ (finanziert aus Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM)).

2018 bis 2020

Wissenschaftliche Mitarbeit im DFG-finanzierten Editionsprojekt Zwischen Theologie, frühmoderner Naturwissenschaft und politischer Korrespondenz: Die sozinianischen Briefwechsel, Johannes a Lasco Bibliothek, Große Kirche Emden, zusammen mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

2021

Bearbeiterin des Projekts Das Ringen um den polnischen Thron und die dauerhafte Kontrolle des „Vorfeldes“: Der russische Vizekanzler Andrej Osterman und personale Netzwerke in Polen-Litauen und seinen Nachbarn. Das Vorhaben ist Teil des Projekts Beobachten und Berichten. Die europäische Mächtepolitik der Jahre 1739 bis 1741 aus der Sicht des russischen Vizekanzlers Andrej Osterman (beides finanziert aus Mitteln der DFG, ursprünglich beantragt und bearbeitet von PD Dr. Lorenz Erren).

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Mitgliedschaften:

  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD)
  • Verband der Osteuropahistorikerinnen und –historiker (VOH)
  • Mediävistenverband
  • Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde
  • Netzwerk "Gentes trans Albiam" – Europa östlich der Elbe im Mittelalter

Veröffentlichungen

Monographie:

  • Hochmeister und Großfürst. Die Beziehungen zwischen dem Deutschen Orden in Preußen und dem Moskauer Staat um die Wende zur Neuzeit. Stuttgart 2002 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 62), 488 S.
    (Rezensiert u. a. von: Klaus Militzer, in: Zeitschrift für Historische Forschung 30 (2003), 4, S. 664; Anna L. Choroškevič, in: Voprosy istorii (2003), 8, S. 123-128; Norbert Angermann, in: Nordost-Archiv N.F 13 (2004): Aspekte der Reformation im Ostseeraum, S. 403-406; Paul W. Knoll, in: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 52 (2004), S. 603-605; Dana Picková, in: Slovansky prehled 89 (2003), S. 147-149; Udo Arnold, in: Das Historisch-Politische Buch (2004), 1, S. 25 f.; Marian Biskup, in: Kwartalnik Historyczne 111 (2004), 1, S. 136-143; Dieter Heckmann, in: Preußenland. Mitteilungen der Historischen Kommission für ost- und westpreußische Landesforschung und aus den Archiven der Stiftung Preußischer Kulturbesitz 42 (2004), 1, S. 20-22; Mario Glauert, in: Jahrbuch für die Geschichte Mittel- und Ostdeutschlands. Zeitschrift für vergleichende und preußische Landesgeschichte 50 (2004), S. 436-438; Jacek Wijaczka, in: Zapiski historyczne, 70 (2005), 1, S. 169-171; Jürgen Sarnowsky, in: Beiträge zur Geschichte Westpreußens 20/21(2009), S. 410-412)

Mitherausgeberschaft:

  • Jerzy Kochanowski, Maike Sach (Hgg.): Die “Volksdeutschen“ in Polen, Frankreich, Ungarn und der Tschechoslowakei. Mythos und Realität. Osnabrück 2006 (= Einzelveröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts Warschau, 12), 431 S.
    (Rezensiert u. a. von: Hans Lemberg, in: Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung 57 (2008), 1, S. 131 f.: Sebastian Rosenbaum, in: Przegląd Zachodni 64 (2008), 2, S. 336-339; Philipp Ther, in: Slavic Review 67 (2008), 1, S. 200 f.)

Artikel (Auswahl):

  • Hat Karl V. "die brieff" wirklich erhalten? Überlegungen zu den Hintergründen eines russischen Schreibens im Königsberger Ordensbriefarchiv. In: Zwischen Christianisierung und Europäisierung. Beiträge zur Geschichte Osteuropas in Mittelalter und früher Neuzeit. Festschrift für Peter Nitsche zum 65. Geburtstag. Hg. v. Eckhard Hübner, Ekkehard Klug u. Jan Kusber. Stuttgart 1998 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 51), S. 335-365.
  • Die bildliche Darstellung des Moskauer Großfürsten auf der Carta marina und der Historia de gentibus septentrionalibus des Olaus Magnus. In: „Der Schuß aus dem Bild“. Für Frank Kämpfer zum 65. Geburtstag. Hg. v. Klaus Topitsch u. Anke Brekerbohm. München 2004 (= Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa (http://www.vifaost.de / Digitale Osteuropa-Bibliothek: Reihe Geschichte, 11), S. 123-136 [URL: http://epub.ub.uni-muenchen.de/558/10/sach-grossfuerst.pdf (23. März 2010)].
  • Im Fokus des Astronomen: Die Perzeption Sibiriens bei Chappe d’Auteroche / V fokuse astronoma. Sibir’ glasami Šap d’Oteroša. In: Sibir’- Vzgljad izvne i izvnutri. Duchovnoe izmerenie prostranstva. Hg. v. Irina I. Plechanova. Irkutsk 2004, S. 75-84.
  • Wahrnehmung und Darstellung politischer Ordnung(en) im Kontext des Zerfalls des Piastenreiches und der Vereinigung der Teilfürstentümer im Königreich Polen. In: Bulletin des DHI Warschau 13 (2006), S. 90-93.
  • "… setzen Sie sich und erzählen Sie!" Russische Salonkultur und russische Salonnièren seit der Zeit Katharinas II. bis in die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts. In: Aufsätze zum Schwerpunkt: Historische Geschlechterforschung. Hg. v. Bea Lundt. Stuttgart 2007 (= Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft 19 (2006)), S. 83-104.
  • Stiftungs- und Schenkungsakte als Formen von Herrschaftslegitimation und religiöser Selbstvergewisserung im mittelalterlichen Polen (10.-12. Jahrhundert). In: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas 55 (2007), 491-516.
  • Kartographie als Verlustbeschreibung und Appell: Die Carta marina des Olaus Magnus von 1539 als Beitrag im Ringen um die Einheit der Kirche. In: Aufsicht – Ansicht – Einsicht. Neue Perspektiven auf die Kartographie an der Schwelle zur Frühen Neuzeit. Hg. v. Gisela Engel, Tanja Michalsky u. Felicitas Schmieder. Berlin 2009 (= Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge, 3), S. 193-221.
  • Gulden, Mark und grivenki. Zu (Kommunikations-)Problemen bei Subsidienzahlungen Vasilijs III. an den Deutschen Orden in Preußen (1517-1521). In: Czasy nowożytne 22 (2009), S. 79-117.
  • Andere, fremde Nordländer. Die Darstellung von Russen auf der Carta Marina und in der Historia de gentibus septentrionalibus des Schweden Olaus Magnus, in: Norden und Nördlichkeit. Darstellungen vom Eigenen und Fremden. Hg. v. Dennis Hormuth u. Maike Schmidt. Frankfurt/Main 2010 (= Imaginatio borealis. Bilder des Nordens, 21), S. 41-72.
  • Reale und gedachte Ordnung. Regnum als Ordnungskonfiguration in Prozessen der Integration, der Dekomposition und Reintegration im früh- und hochmittelalterlichen Polen. Erscheint in: Potestas et communitas. Interdisziplinäre Beiträge zu Wesen und Darstellung von Herrschaftsverhältnissen im Mittelalter östlich der Elbe / Interdisciplinary Studies of the Constitution and Demonstration of Power Relations in the Middle Ages East of the Elbe. Hg. v. Aleksander Paroń, Sébastien Rossignol u. Bartłomiej Szmoniewski. Wrocław, Warszawa 2010, S. 143-161.
  • "Die Zeichnungen von M. Le Prince sind noch das Beste an Eurem Buch." Zur Rolle von Buchillustrationen bei der Vermittlung mentaler Bilder am Beispiel des Soupé russe aus der Voyage en Sibérie des Abbé Chappe d'Auteroche, in: Geschichte sehen. Historische Bildforschung und osteuropäische Geschichte. Hg. v. Alexander Kraus u. Andreas Renner, Redaktion: Michael Kaiser unter Mitarbeit von Florian Schönfuß u. Tobias Wulf, in: zeitenblicke 10, Nr. 2, [22.12.2011], URL: http://www.zeitenblicke.de/2011/2/Sach/index_html, URN: urn:nbn:de:0009-9-31918 (23.12.2011).
  • Ein literarisches Modell des Terrors. Die Gestalt des Petr Verchovenskij in Dostoevskijs Roman „Besy“ im Spannungsfeld von Geschichte und Literatur. In: Zeitschrift für Slavische Philologie 68 (2011), 1, S. 67-112.
  • "Die Geographie des Napoleonischen Europa lernt man nur zu gut durch Unglück …". Germaine de Staëls Flucht vor Napoleon Bonaparte durch das Russische Reich im Jahre 1812 und ihr Bild von Russland. In: 1812 als europäisches Ereignis. Hg. v. Jan Kusber, in: Historische Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft 25 (2012), S. 16-72.
  • Symbols, Conventions, and Practices. Visual Representation of Ethnographic Knowledge on Siberia in Early Modern Maps and Reports. In: An Empire of Others. Creating Ethnographic Knowledge in Imperial Russia and the USSR. Hg. v. Roland Cvetkovski u. Alexis Hofmeister. Budapest, New York 2014, S. 171-210.
  • Exponate, Arrangements und widersprüchliche Geschichtsbilder. Die Ausstellungen des Stalin-Museums in Gori und des Museums der sowjetischen Okkupation in Tiflis. In: Stadtgeschichten. Beiträge zur Kulturgeschichte osteuropäischer Städte von Prag bis Baku. Hg. v. Benjamin Conrad u. Lisa Bicknell, Bielefeld 2016 (= Mainzer Historische Kulturwissenschaften, 28), S. 53-69.
  • „Häretiker“ im orthodoxen Gottesdienst. Religion, Diplomatie und diplomatisches Zeremoniell im Moskauer Staat an der Schwelle zur frühen Neuzeit. In: Religionshistorische Studien zum östlichen Europa. Festschrift für Ludwig Steindorff zum 65. Geburtstag. Hg. von Martina Thomsen, Stuttgart 2017 (= Quellen und Studien zur Geschichte des östlichen Europa, 85), S. 95-111.
  • Der Aufstieg einer neuen, unbekannten Macht im Osten Europas: Das Großfürstentum Moskau und seine Nachbarn an der Schwelle zur Neuzeit. In: zur debatte 47 (2017), 5 (Sonderheft), S. 28-31.
  • Zusammen mit Svetlana Bogojavlenska: Wie lange lebt ein Historiker? Robert Vipper in der russischen, lettischen und sowjetischen Geschichtsschreibung. Bericht zu einer Tagung in Riga (23.-24. März 2018). In: Forschungen zur Baltischen Geschichte 14 (2019), S. 208-212.
  • „... en Europe il fallait compter trois puissances: l'Angleterre, la Russie et Mme de Staël ...“ Salon culture and the Formation of Networks during the Struggle against Napoleon. In: The Enigmatic Tsar and His Empire. Russia under Alexander I. 1801–1825. Hg. v. Jan Kusber, Alexander Kaplunovsky u. Benjamin Conrad, Berlin 2019 (= Transformations – Differentiations – Perspectives. Mainz Studies on the Modern Age, 5), S. 63-94.
  • „Griechischen Glaubens“ und „Erbe von Byzanz“? Fehleinschätzungen, kulturelle Missverständnisse und konfligierende Konzepte über das Selbstverständnis in den Gesprächen zwischen Zar Ivan IV. und dem päpstlichen Legaten Antonio Possevino im Jahre 1582. In: Byzanz und seine europäischen Nachbarn: Politische Interdependenz und kulturelle Missverständnisse. Hg. v. Filippo Carlá-Uhink, Ludger Körntgen, Jan Kusber u. Johannes Pahlitzsch, Mainz 2020 (= Byzanz zwischen Orient und Okzident, 17), S. 151-178. URL: https://doi.org/10.11588/propylaeum.659; https://books.ub.uni-heidelberg.de/propylaeum/reader/download/659/659-30-88613-1-10-20200414.pdf
  • Ein russischer Exil-Historiker in Riga: Robert Ju. Vipper (1859-1954) und sein Beitrag zur lettischen Geschichtswissenschaft in der Zwischenkriegszeit. In: Geisteswissenschaft und Publizistik im Baltikum des 20. Jahrhunderts. Hg. v. Norbert Angermann, Detlev Henning u. Wilhelm Lenz (†), Münster, Berlin 2021(= Baltische biographische Forschungen, 2 = Schriften der Baltischen Historischen Kommission, 25), S. 381-406.
  • Staatsgeheimnisse und sensibles Wissen am Hof des Großfürsten. Strategien zur Kontrolle von Informationen im diplomatischen Verkehr des Moskauer Staates mit Herrschern aus dem Westen um die Wende zur Neuzeit, in: Geheimnis und Verborgens im Mittelalter. Funktion, Wirkung und Spannungsfelder von okkultem Wissen, verborgenen Räumen und magischen Gegenständen. Hg. Stephan Conermann, Harald Wolter-von dem Knesebeck u. Miriam Quiering, Berlin, Boston 2021 (= Das Mittelalter. Perspektiven mediävistischer Forschung. Beihefte, 15), S. 667-696, URL: https://doi.org/10.1515/9783110698541-035 (24.08.2021).

Übersetzung aus dem Russischen:

  • Oleg A. Omel'čenko: Die "Kommission zur Verfertigung des Entwurfs zu einem neuen Gesetzbuch". Einige neue Beobachtungen im Zusammenhang mit dem gesetzgeberischen Werk der Fachausschüsse. In: Rußland zur Zeit Katharinas II. Absolutismus - Aufklärung - Pragmatismus. Hg. v. Eckhard Hübner, Jan Kusber u. Peter Nitsche. Köln usw. 1998 (= Beiträge zur Geschichte Ost­europas, 26), S. 169-180.

Arbeitsgebiete

  • Geschichte Russlands und Altrusslands
  • Geschichte Polens
  • Geschichte des Deutschen Ordens
  • Kultur- und Diplomatiegeschichte
  • Kartographiegeschichte
  • Historische Bildforschung

 

 

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