Wir begrüßen Sie auf der Homepage des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Klick durch unsere Seite. Auf dem oben stehenden Bild haben wir bereits einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versteckt; falls Sie genauer hinschauen möchten, klicken Sie einfach auf Vergrößerung.
Conference "Looking Behind the Facade of the Ghetto. Perspectives of Cultural Sciences on Urban Slum Areas and Their Inhabitants", March 30 to April 1, 2012
What do we know about the urban impoverished areas of the world and the living environment of its inhabitants? When looking at research reports available so far the answer to this question is relatively sobering. The world of the people at the bottom of society appears to be widely homogeneous. According to the common belief it consists of drugs, violence and a very strong religiousness. Queries beyond this are rarely found so that Markus Schroer correctly speaks of “a reproduction of always the same images” in respect of ghettos, favelas and banlieues.
When applying this perspective we do not conceive the inhabitants of slum districts as individuals, as actively engaged people who shape the social conditions around themselves in a process of a purposeful adoption.How did the participants of that society cope with their surroundings? How did they interpret and adopt urban space in order to fight individually and jointly against their position at the periphery of society? The conference wants to take up these questions and investigate how far approaches of cultural sciences cancontribute to overcome the “exotification of the ghetto” (Loic Wacquant) and to look instead at the heterogeneity and individuality behind the facades.
Conference of the Research Unit “Historical Cultural Sciences”
Johannes Gutenberg University Mainz
Philosophicum, Old Faculty Hall
Jakob-Welder-Weg 18
55128 Mainz, Germany
March 30 to April 1, 2012
Program: Flyer_Ghetto.pdf
Everybody interested is cordially invited!
Contact: Dr. Hans-Christian Petersen, peters@uni-mainz.de.
goEast: 12. Festival des mittel- und osteuropäischen Films, Wiesbaden, 18.-24. April 2012
Ab dem 18. April 2012 ist es wieder soweit: Während einer Woche findet in Wiesbaden das inzwischen schon traditionsreiche goEast-Filmfestival statt. Mit einem Programm, das auch in diesem Jahr wieder die ganze Vielfalt der Filmlandschaft vom Baltikum bis Südosteuropa, von Ostmitteleuropa bis Sibirien vor Augen führt. Wie immer sehr empfehlenswert!
Hier gibt es Näheres: goEast.
Zweite Tagung "Deutsche Polenforschung": Ergebnisband erschienen
Vom 22. bis zum 24. September 2011 fand auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die zweite Tagung "Deutsche Polenforschung" statt. Die Veranstalter, die Universität Mainz und das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, konnten über 200 Teilnehmer/innen in Mainz begrüßen und freuen sich über das große Interesse, spannende Vorträge, rege Diskussionen und viele Anregungen für die Zukunft.
Ein paar Impressionen von der Eröffnungsveranstaltung im Landtag von Rheinland-Pfalz finden Sie hier. Bilder von der Tagung am 23. und 24. September gibt es hier. Und inzwischen liegt auch der Band zu Ergebnissen und Perspektiven vor. Er kann über das Deutsche Polen-Institut Darmstadt bezogen werden.
Neuerscheinung: Zwischenräume. Grenznahe Beziehungen in Europa seit den 1970er Jahren
Europa wächst zusammen: Die trennende Wirkung nationaler Grenzen nimmt seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert spürbar ab. Doch wie gestaltet sich dieser Wandel im nachbarschaftlichen Nahbereich von Nationen in Grenzräumen? Spielen Grenzräume eine besondere Rolle im transnationalen Austausch, werden sie zu Motoren zwischenstaatlicher Annäherung? Die AutorInnen dieses Sammelbandes, VertreterInnen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, untersuchen diese Fragen für die Zeit ab den 1970er Jahren. Sie widmen sich dabei zum einen der Ebene der öffentlichen Kontakte der kommunalen und regionalen Politik. Zum anderen analysieren sie privates bürgerschaftliches Engagement im Nahraum der Grenze. Als Fallstudien dienen drei Tandems. Das Tandem Österreich und Slowenien war lange nicht nur gekennzeichnet durch Systemunterschiede, sondern auch durch ein massives Wohlstandsgefälle. Dem Tandem Frankreich-Deutschland wird oft eine Vorbildrolle in der bilateralen Annäherung zugeschrieben, doch wie weit gehört die trennende Wirkung der Grenze bereits der Vergangenheit an? Und schließlich die bilateralen Kontakte zwischen den vormals sozialistischen Bruderstaaten DDR und Polen – schuf die Systemkonvergenz besondere Verständigungsmöglichkeiten der Nachbarn? Welche besonderen Chancen, welche Hindernisse boten also europäische Grenzräume seit 1970 für die Begegnung der Menschen von Nachbarstaaten?
Das Buch ist beim StudienVerlag erschienen. Nähere Informationen finden Sie hier:
Osteuropäische Geschichte im Master studieren
Auch nach der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master ist es in Mainz möglich, einen Schwerpunkt des Studiums auf die Osteuropäische Geschichte zu legen. Im Rahmen des „Diploma Supplement Osteuropäische Geschichte“ des Masters bieten wir eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an, die sich zeitlich vom Mittelalter bis in die Gegenwart erstrecken und geographisch einen Raum vom Baltikum bis nach Südosteuropa abdecken. Das Studium der Osteuropäischen Geschichte ist damit in Mainz in einer Breite wie an kaum einer anderen Universität möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier.