Historisches Seminar der Universität Mainz - Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte


Wir begrüßen Sie auf der Homepage des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Klick durch unsere Seite. Auf dem oben stehenden Bild haben wir bereits einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versteckt; falls Sie genauer hinschauen möchten, klicken Sie einfach auf Vergrößerung.

Forschung und Lehre werden am Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte in Mainz in einer Breite wie an kaum einer anderen Universität betrieben.  Das „Mainzer Viereck“ deckt alle von Klaus Zernack definierten Großregionen des östlichen Europa ab: Nordosteuropa, Ostmitteleuropa, Osteuropa und Südosteuropa.  In der Lehre bieten wir Veranstaltungen an, die sich zeitlich vom Mittelalter bis in die Gegenwart erstrecken und geographisch einen Raum von Lettland über Polen sowie Russland, die Ukraine respektive die Sowjetunion und Südosteuropa in den Blick nehmen. Auch nach der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master ist es in Mainz damit möglich, im Rahmen des „Diploma Supplement Osteuropäische Geschichte“ des Masters einen Schwerpunkt des Studiums auf das östliche Europa zu legen. Weitere Informationen zum Studium finden Sie hier. In der Forschung liegen unsere Schwerpunkte derzeit auf der Geschichte des russländischen Imperiums des 18. und 19. Jahrhunderts, auf Themen  der Geschichte Lettlands und Polens im 20. Jahrhundert, sowie auf der Geschichte Ostmittel- und Südosteuropas vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Übergreifend beschäftigt sich der Arbeitsbereich für alle genannten Regionen mit Fragen von Identitätsbildungen und  Geschichtskultur.

 

Aktuelle Hinweise

Monografie „Loyalitäten, Identitäten und Interessen“ erschienen!
 

Thema dieses Buchs sind die deutschen Parlamentarier in Polen und Lettland in der Zeit zwischen den Weltkriegen. In den entsprechenden Gebieten der Vorgängerstaaten hatten die Deutschen vor 1918 die (mit-)herrschende Elite gestellt, gerieten ab 1918 aber in den Status einer Minderheit. Die Loyalitäten und Identitäten deutscher Abgeordneter in Lettland und Polen hingen sowohl von ihrer Erwartung an eine territoriale Revision als auch von den Partizipationsmöglichkeiten ab, die ihnen der Staat bot. Für beide Länder lässt sich die Zwischenkriegszeit in eine demokratische und in eine spätere autoritäre Phase untergliedern. Entsprechend wird auch untersucht, welche Auswirkungen das Entstehen der autoritären Herrschaften auf Identität und Handeln der deutschen Abgeordneten hatte.

„Loyalitäten, Identitäten und Interessen“ bei V & R unipress.


Byzanz im Film
 

Vorbild? Feindbild? Ebenbild? Ob in der Türkei, Russland oder Bulgarien: In regional
spezifischen Deutungen wird Byzanz als Argument genutzt, um die eigene
Geschichte in das richtige Spotlight zu setzen. Wie bei einer Synchronisation wird
dabei zugleich der Inhalt, hier also die jeweilige Vergangenheit, zwar transportiert,
aber für Vokabular und Metaphern der Zielsprache und -kultur adaptiert. In
ausgewählten Beispielen will die Arbeitsgruppe „Das Vermächtnis von Byzanz“ des
Leibniz-Wissenschafts Campus Mainz „Byzanz zwischen Orient und Okzident“ nun
zeigen, wie zu bestimmten Anlässen Byzanz „gedreht“ wird, damit es zur Sinnstiftung
und Festigung der eigenen Identität der Gegenwart beitragen kann. 

Zum Flyer im pdf-Format.


Vortrag am 30. Mai in der Katholischen Hochschulgemeinde „Auf dem Weg zu guter Nachbarschaft? Deutsch polnische Beziehungen und Europa seit 1990“
 

Higher School of Economics Saint Petersburg - die Sommerschule hat noch frei Plätze
Die Internationale Sommerschule in Sankt Petersburg hat noch freie Plätze.

Anmeldeschluss ist am 20. Mai 2016.

Weitere Informationen im pdf-Format.


Sammelband „Stadtgeschichten“ erschienen!
 

 

25 Jahre Mauerfall und zehn Jahre EU-Osterweiterung – diese politisch bedeutsamen Ereignisse haben auch die historische Osteuropaforschung grundlegend verändert. Wie sehr die Beiträger_innen des Bandes infolgedessen durch die Etablierung der Historischen Kulturwissenschaften, die Öffnung vorher verschlossener Archive und nicht zuletzt vorher ungekannter Reisefreiheiten profitiert haben, zeigen ihre Stadtgeschichten: Auf der Basis kulturhistorischer Fragestellungen etwa zur Musealisierung und Monumentalisierung, zur Repräsentativität oder zur Multikulturalität im osteuropäischen urbanen Raum geben sie Einblicke in die Geschichte von Metropolen wie Prag, Baku, Moskau oder St. Petersburg und regionalen Zentren wie Lemberg oder Irkutsk. 

Die „Stadtgeschichten“ beim transcript Verlag


Varieté Historique
Varieté Historique – Geschichte non stop vom Historischen Seminar präsentiert

Sonntag, 24. April 2016, Staatstheater Mainz, Großes Haus, 18.00–22.00 Uhr

 


goEast Filmfestival
Dieses Jahr  findet die 16. Ausgabe von goEast - Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden vom 20. bis zum 26. April statt.

 


Einladung zu Lesung und Gespräch mit dem siebenbürgischen Autor Claudiu M. Florian
Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte, die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und die Südosteuropa-Gesellschaft laden

am Montag, 7. Dezember 2015 um 18.30 Uhr

in die Landeszentrale für politische Bildung (Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz)

ein zur Lesung aus dem autobiographischen Werk "'Zweieinhalb Störche' - Roman einer Kindheit in Siebenbürgen" und Gespräch mit dem Autor Claudiu M. Florian.

 zum Flyer im PDF-Format


Sommerabschluss des Arbeitsbereichs 2015
Am 21.07.2015 traf sich der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte zum traditionellen Abschluss des Sommersemesters und durchwanderte dieses Mal das eindrucksvolle Naturschutzgebiet Mainzer Sand auf der Suche nach osteuropäischen Steppenpflanzen.

zum Vergrößern auf die Photos klicken

Anschließend kehrte die Gruppe zum gemeinsamen Abendessen in einem Gonsenheimer Restaurant ein, um dort Frau Alice Haubrichs Abschied gebührend zu feiern. Die viele Jahre auch für den Arbeitsbereich zuständige Bibliothekarin wechselt nun in den Ruhestand.


Einladung zum 3. Studientag „Rumänien“
Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte, das Romanische Seminar und die Südosteuropa-Gesellschaft laden ein zum 3. Studientag „Rumänien“: Räume und Menschen in Geschichte, Literatur und Politik Rumäniens (19.-21. Jahrhundert).
Die Veranstaltung findet statt am Montag, 2. November 2015, ab 16 Uhr c.t. bis 20 Uhr (Senatssaal der Universität)

zum Programm


Kolloquium im Wintersemester 2015/16
Informationen zum Kolloquium im Wintersemester 2015/16 finden Sie hier.

Kongress: Auf dem Weg nach Westen? Umbrüche, Wandel und Transformationsprozesse im östlichen Europa

Ostblick - Initiative OsteuropaStudierender Deutschland e. V., der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte und die Konrad-Adenauer-Stiftung laden ein zum XIII. Ostblick-Jahreskongress "Auf dem Weg nach Westen? Umbrüche, Wandel und Transformationsprozesse im östlichen Europa" vom 16.-19.07.2015 an der Universität Mainz.

Neben den Hauptvorträgen von Prof. Dr. Alfred Gall (Mainz), Prof. Dr. Jan Kusber (Mainz), Prof. Dr. Hans-Christian Maner (Mainz) und Prof. Dr. Tanja Penter (Heidelberg) werden Nachwuchswissenschaftler ihre aktuellen Forschungsprojekte vorstellen.

Das genaue Programm sowie Informationen zu den Örtlichkeiten finden Sie hier:

Faltblatt im PDF-Format

Im Rahmen des Kongresses wird außerdem am Freitag, 17.07.2015, um 18:00 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema "Regionale Identitäten in der Ukraine" im Fakultätssaal des Philosophicums stattfinden. Auch diese Veranstaltung steht allen Interessierten offen.

Teilnehmer: Ljudmila Belkin M.A. (Berlin), Prof. Dr. Tanja Penter (Heidelberg) und Dr. Natalia Shchyhlevska (Mainz)
Moderation: Prof. Dr. Rainer Goldt (Mainz)

Flyer zur Podiumsdiskussion im PDF-Format


Vortrag: Griechenlandkrise ohne Ende? – Historische Hintergründe und Zukunftsperspektiven
 

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Ioannis Zelepos (München)
Termin Donnerstag, 9. Juli 2015, 18.15 Uhr

Veranstaltungsort: Universität Mainz, Philosophicum, Hörsaal P 4

Seit mittlerweile mehr als einem halben Jahrzehnt beschäftigt die Griechenlandkrise die europäische Politik und Öffentlichkeit. Nach einer vorangegangenen Phase scheinbarer Stabilisierung erlebt sie gegenwärtig eine dramatische Zuspitzung, deren zukünftige Auswirkungen kaum vorhersehbar sind. Im Vortrag wird zunächst eine historische Ursachenanalyse der Krise unternommen, die sich auf eine differenzierte Betrachtung zentraler Aspekte der wirtschaftlichen, politischen wie gesellschaftlichen Entwicklung des Landes seit dem 19. Jahrhundert stützt. Dabei wird auch Gelegenheit sein, mediale Schlagworte und Stereotype, welche die internationale öffentliche Wahrnehmung der Krise in nicht unerheblichem Maße prägen, mit konkreten Befunden zu konfrontieren und auf diese Weise zu hinterfragen. Im Anschluß daran wird eine kritische Bestandsaufnahme der aktuellen Entwicklungen seit dem Athener Regierungswechsel vom Januar 2015 vorgenommen und ein Ausblick auf mögliche Zukunftsszenarios gegeben.

Partner: Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars, Deutsch-Griechische Gesellschaft Wiesbaden/Mainz, Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft.

zum Veranstaltungshinweis im PDF-Format


Einladung zur Veranstaltung: Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen und Elisabeth zu Wied. Die Anfänge der Monarchie in Rumänien

Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte lädt gemeinsam mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und der Zweigstelle Mainz der Südosteuropa-Gesellschaft am
Montag, 22. Juni 2015, ab 18.15 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung RLP, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz zu folgender Veranstaltung ein:

Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen und Elisabeth zu Wied. Die Anfänge der Monarchie in Rumänien

Der Monarchie in Rumänien (1881-1947) kommt in der Geschichtsschreibung sowie in den Diskursen der Gegenwart eine zentrale Bedeutung zu. Die Monarchie wird eng mit der modernen staatlichen, politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung Rumäniens verknüpft. Der letzte König, Michael I., galt nicht nur als der einzige Monarch, der während der Machtübernahme der Kommunisten noch im Land versuchte Widerstand zu leisten, er ist einer der noch wenigen lebenden Staatschefs des Zweiten Weltkrieges.
Die herausragende Rolle unter den insgesamt vier Königen Rumäniens kommt dem Gründer der Dynastie, Karl I. von Hohenzollern-Sigmaringen (Carol I., 1839 - 1914) und seiner Frau Elisabeth zu Wied (1843 - 1916) zu. Die Dichterkönigin "Carmen Sylva" wurde als Elisabeth Prinzessin zu Wied im heutigen Rheinland-Pfalz geboren.
Wie haben ein König aus dem Hause Hohenzollern-Sigmaringen sowie eine Königin aus dem Hause zu Wied Rumänien verändert? Wie hat Rumänien aber zugleich auch sie verändert? Und wie waren ihre Beziehungen und Verbindungen zu Deutschland, den historisch bedeutsamen Personen Deutschlands, der Kultur und Literatur in Deutschland und zu den anderen Staaten Europas?
Nach der Begrüßung durch Rainer Ullrich von der Landezentrale und einem Grußwort des Generalkonsuls von Rumänien, Mihai Botorog wird Prof. Dr. Hans-Christian Maner in das Thema einführen und die Veranstaltung moderieren. Frau Dr. Edda Binder-Iijima und Frau Dr. Silvia Irina Zimmermann werden in ihren Vorträgen einen fundierten Einblick in Leben und Schaffen der beiden Persönlichkeiten bieten:
König Karls I. Beitrag zur staatlichen Unabhängigkeit Rumäniens, der Gestaltung des modernen politischen Lebens, der wirtschaftlichen Modernisierung des Landes; Königin Elisabeths Rolle als Dichterin und Übersetzerin, Herausgeberin und Sammlerin rumänischer Märchen, Wegbereiterin und Förderin von Bildung, Musik, Kunst, Handwerk, Gesundheitswesen, Wirtschaft.

Flyer_Karl I. und Elisabeth zu Wied.pdf


Einladung zum Vortrag von Frau Prof. Dr. Marina B. Mogilner (Chicago) "Classifying imperial Russianness: race and hybridity in 19th-early 20th century Russian imperial anthropology"
 

Zusammen mit dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien darf der Arbeitsbereich am 02. Juni im Rahmen des Kolloquiums Frau Prof. Dr. Marina B. Mogilner (Chicago) mit ihrem Vortrag "Classifying imperial Russianness: race and hybridity in 19th-early 20th century Russian imperial anthropology" begrüßen.

Ort: N6, NatFak, Johann-Joachim-Becher-Weg 21, ab 16.00 Uhr

zum Abstract


Veranstaltung: Rückkehr in die Fremde? Ethnische Remigration russlanddeutscher Spätaussiedler

Am Donnerstag, 23. April 2015 um 18.15 Uhr, lud der Arbeitsbereich in Kooperation mit der Mainzer Slavistik und der DGO zur Präsentation des Buches "Rückkehr in die Fremde? Ethnische Remigration russlanddeutscher Spätaussiedler" mit Prof. Dr. phil. Birgit Menzel, Dipl.-Übers. Irina Pohlan und Katharina Martin (JGU Mainz/Germersheim) ein. In der von Univ.-Prof. Dr. Jan Kusber moderierten Veranstaltung wurde nach den Vorträgen lebhaft diskutiert. Bereits die kritische Reflexion der Zuschreibung "russlanddeutsch" verdeutlichte die Mannigfaltigkeit der in der Gesellschaft oft wenig bekannten Thematik und verwies auf deren Potential im Rahmen wissenschaftlicher Forschung.

K. Martin, I. Pohlan, B. Menzel, J. Kusber (v.l.)

zum Flyer


Personeller Wechsel im Sekretariat

Seit April 2015 ist das Sekretariat des Arbeitsbereichs neu besetzt. Natela Kopaliani-Schmunk geht in ihren wohlverdienten Ruhestand und Natalia Kupermann tritt deren Nachfolge an.

Personell ist damit das Nötige gesagt, nicht aber persönlich. Was hier nun nur angedeutet werden kann: Der Arbeitsbereich vermisst Natela Kopaliani-Schmunk, die dort  ab 2001 als Sekretärin angestellt war. In all den Jahren, in denen sie im Herzstück des Arbeitsbereichs tätig war, wurde sie nicht nur selbst zu diesem, sie prägte und bereicherte dabei auch in hohem Maße den Charakter der gesamten Institution. Dafür gebührt ihr unser großer Dank.

Gleichzeitig freuen wir uns Natalia Kupermann bei uns begrüßen zu dürfen. Ihr wünschen wir ganz herzlich nicht nur einen glücklichen und erfolgreichen Start in die neue Arbeit, sondern dass sie sich am Arbeitsbereich schon bald und langfristig heimisch fühlen wird.


RUMÄNISCH IN MAINZ: Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2015

Seit 2013 ist am Romanischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität ein Lektorat für rumänische Sprache und Kultur eingerichtet. Dessen umfangreiches Lehrangebot mit Sprachkursen, Landeskunde- und Lektürekurs richtet sich an Studierende und Lehrende aller Fachbereiche der Universität sowie an eingeschriebene Gasthörer.

zum Plakat (PDF)


„Mythos Galizien“: Exkursion des Arbeitsbereichs ins historischen Galizien (September 2014)
Exkursionsgruppe in Halitsch

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Auf der vom 12. bis zum 21. September 2014 durchgeführten Exkursion des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte bereisten die insgesamt 17 Teilnehmer das historische Galizien, heute Teil Ostpolens und der Westukraine. Unter der Leitung Prof. Dr. Jan Kusbers und Christof Schimsheimers besuchte die Gruppe auf den Spuren des „Mythos Galizien“ u.a. Krakau, Rzeszów, Sanok, Lemberg, Drohobytsch und Stanislau. Stadt- und Museumsbesichtigungen, ein Zeitzeugengespräch sowie der Austausch mit Historikern und Akteuren der Zivilgesellschaft bildeten den Kern der Reise. Durch ein dichtes, vielgestaltiges Programm lernten die Teilnehmer nicht nur Land und Bevölkerung in Geschichte und Gegenwart kennen, es wurde dabei auch stets aufs Neue – sei es bei einem Friedhofsbesuch, vor Denkmälern, oder etwa durch die spontanen Ausführungen eines Passanten zur Stadtgeschichte von Stanislau – die Frage nach der jeweiligen Erinnerungskultur, und damit nach dem „Mythos Galizien“, aufgeworfen.

PROMOS, der Verein der Freunde der Universität Mainz e.V. und der Verein der Freunde der Geschichtswissenschaften der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V. unterstützten die Exkursion beträchtlich. Bei den Förderern möchten wir uns herzlich bedanken, wie auch beim Busunternehmen Kaufmann, das uns zwei hervorragende Fahrer zur Seite gestellt hatte.


Sommerabschluss des Arbeitsbereichs 2014
Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte beging am 23.07.2014 seinen alljährlichen Sommerabschluss in diesem Jahr mit einer Weinbergsrundfahrt.

hier lässt sich der dazu verfasste "Bericht" einsehen


Neuer Band der Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas erschienen!

Der neue Band der Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas präsentiert neue Forschungen und historiographische Einordnungen zur Geschichte und Geschichtskultur Lettlands im 20. und beginnenden 21. Jahrhundert. Historikerinnen und Historiker aus Lettland und Deutschland ehren damit Erwin Oberländer, der die Geschichte Osteuropas in Mainz über viele Jahre, gerade auch mit einem Schwerpunkt auf der Geschichte Lettlands, erfolgreich geprägt hat.

 

 

 

zur Reihe "Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas"

Doktorand mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen für Magisterarbeit ausgezeichnet

Christof Schimsheimer, Doktorand am Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte, wurde am 9.5.2014 für seine Magisterarbeit mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen ausgezeichnet. In der 2013 von Univ.-Prof. Alfred Gall betreuten Arbeit mit dem Titel "Erschreiben eines umstrittenen Raumes: die 'Kresy' im Prosawerk Józef Mackiewiczs" untersucht Schimsheimer Mackiewiczs Darstellung der Polnischen Ostgebiete in der Zwischenkriegszeit und während des Zweiten Weltkrieges.


"Wir müssen wieder eine stärkere Expertise heranbilden"
Interview mit Prof. Dr. Jan Kusber über Politik, Medien und Wissenschaft

zum Interview

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Orchideenfach Osteuropäische Geschichte
Jan Kusber im Wissenschaftsmagazin "Nano" (3SAT, 27.3.14) über Osteuropäische Geschichte als so genanntes "Kleines Fach": Bericht jetzt anschauen
- 06.03.2014
Erneut Hausarbeit aus dem Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte mit dem Hausarbeitenpreis des Fachbereichs ausgezeichnet

Bei der Verleihung der Preise für herausragende Studienleistungen und Abschlussarbeiten des Fachbereichs 07 Geschichts- und Kulturwissenschaften wurden am 28. Januar 2014 für 2013 fünf Preisträgerinnen und Preisträger ausgezeichnet. Unter ihnen befindet sich für den Bereich Proseminare Ann-Marie Flegel, deren Arbeit „Das aufklärerische Gedankengut Kants in der Bildungsreform Humboldts“ im Rahmen des Proseminars Frühe Neuzeit „Die preußischen Reformen“ (SoSe 2013, Leitung: Dr. Benjamin Conrad) entstanden ist. Der Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte gratuliert der Preisträgerin sehr herzlich und wünscht für das weitere Studium viel Erfolg!


Forschungsprojekt untersucht Entwicklung der Dobrudschadeutschen und ihre Verbindung zu Nachbarkulturen
Gefördert durch Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien erforscht Historiker Josef Sallanz wenig beachtete Minderheit. weiter lesen

Ethnographische Karte der Dobrudscha, 1918. Quelle: Wikimedia Commons


Quellenedition: Christian von Schlözers Privatkorrespondenz mit der Familie

Alexander Kaplunovskiy (Hg.) "Auch in Moskwa habe ich Ursache zufrieden zu sein". Christian von Schlözers Privatkorrespondenz mit der Familie. Akademische Lebenswelten, Wissens- und Kulturtransfer in Russland am Beginn des 19. Jahrhunderts (Bd. 5 der Reihe "Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas").

Inhaltsverzeichnis

Die Edition der Privatkorrespondenz des ältesten Sohnes des europaweit bekannten Aufklärers und Publizisten August Ludwig (v.) Schlözer, Christian Schlözer beleuchtet in faszinierender Weise die deutsch-russische Beziehungsgeschichte der Umbruchzeit um 1800. Die Briefe und die tagebuchähnlichen Reisenotizen sind von hohem kulturgeschichtlichem Reiz und stellen ein Quellencorpus dar, das seiner Unmittelbarkeit und sprachlichen Frische wegen zum Lesevergnügen wird.

Prof. Dr. Dr. h. c. Heinz Duchhardt, Mainz

Alexander Kaplunovskiys verdienstvolle, kompetent kommentierte Edition erschließt mit den Briefen des fast 30 Jahre in Russland lehrenden Staatswirtschaftlers Christian Schlözer an seine Familie eine eminente Quelle für jene so bedeutsamen Kulturbegegnungen zwischen Deutschland und Russland um 1800. Der Kultur- und Wissen(schaft)stransfer vollzog sich zwar im strukturell-historischen Kontext, doch stets in persönlich-individueller Realisierung. Schlözers Briefe belegen dies auf faszinierende und vielseitige, darüber hinaus sehr lesenswerte, sogar unterhaltsame Weise. Sie treffen nicht nur den Nerv moderner kulturgeschichtlicher Fragestellungen, sondern verlangen geradezu nach Explorationen in Biographistik und Psychohistorie, worauf Kaplunovskiy zu Recht in einer ausführlichen, quellen- und forschungsgestützten Einführung hinweist.

Prof. Dr. Matthias Stadelmann, Eichstätt

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Konferenzband „Kommunikation über Grenzen“ erschienen!

„Kommunikation über Grenzen. Polen als Schauplatz transnationaler Akteure von den Teilungen bis heute“ (Bd. 6 der Reihe „Mainzer Beiträge zur Geschichte Osteuropas“) Herausgeber des Bandes sind mit Lisa Bicknell, Benjamin Conrad und Hans-Christian Petersen drei Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte.

Zum Inhalt: Wie entstehen Grenzen? Und welche Rolle spielt Kommunikation dabei, Menschen und Gebiete voneinander abzugrenzen oder Trennungen zu überwinden? Der Band geht diesen Fragen am Beispiel Polens nach – einem Land, das sich in der Mitte Europas befindet, in seiner Geschichte aber immer wieder um den Erhalt der eigenen Staatlichkeit kämpfen musste. Sprache und Kommunikation, entweder über Grenzen oder über Grenzen hinweg, sind das verbindende Element der Beiträge, die zugleich einen Einblick in aktuelle Forschungen deutscher Polenexpertinnen und Polenexperten geben.


Neue Publikation: "Spaces of the Poor"

 

Hans-Christian Petersen (ed.) Spaces of the Poor. Perspectives of Cultural Sciences on Urban Slum Areas and Their Inhabitants

What do we know about the urban impoverished areas of the world and the living environment of its inhabitants? How did the urban poor cope with their surroundings? How did they interpret and adopt urban space in order to fight against their position at the periphery of society? This volume takes up these questions and investigates how far approaches of cultural sciences can contribute to overcome the »exoticization of the ghetto« (Loïc Wacquant) and instead to look at the heterogeneity and individuality behind the facades. It opens new perspectives for the research of poverty and inequalities that do not stop at collective categories. With contributions by Ingrid Breckner, Mark Steinberg. Loïc Wacquant, Jerry White and others.

zur Buchvorstellung auf der Seite des Verlags

zur Pressemitteilung

siehe auch: SWR2-Interview zu „Spaces of the Poor“ mit Dr. Hans-Christian Petersen


Rumänisch in Mainz
Am 4. November fand im Senatssaal die Auftaktveranstaltung zur Einrichtung eines Lektorats für rumänische Sprache und Kultur statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

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Exkursion: Warschau als polnische Hauptstadt (September 2013)
Exkursionsgruppe im Sejm (Warschau)

Vom 31. August bis zum 7. September 2013 fand die gemeinsame Exkursion der Arbeitsbereiche Frühe Neuzeit und Osteuropäische Geschichte unter Leitung von Paul Friedl und Benjamin Conrad statt. 17 Studierende des Historischen Seminars besuchten zahlreiche historische Stätten, Denkmäler, Museen und staatliche Institutionen in Warschau und Lublin. Die Exkursion wurde gefördert durch den Verein der Freunde der Geschichtswissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz e.V., die Universität Warschau, das Deutsche Historische Institut Warschau und das Museum der Geschichte der polnischen Juden Warschau. Das Bild zeigt die Gruppe im Plenarsaal des polnischen Parlaments, dem Sejm.


Exkursion: Riga und Lettland als Landschaften baltischer Geschichte (September 20013)
Bildlink

Im September 2013 wurde von unserem Arbeitsbereich eine Studienexkursion nach Lettland durchgeführt. Die 17 teilnehmenden Studierenden des Fachbereichs Geschichte hatten während der siebentägigen Reise die Möglichkeit, vor Ort die wechselvolle Geschichte der baltischen Region in den Architekturdenkmälern zu erleben, die museale Landschaft zu begutachten, das Schloss des Livländischen Ordens in Sigulda zu erobern, in der Ostsee zu baden und sich ein Bild über das Leben in Lettland zu verschaffen.

Die Exkursion wurde durch das PROMOS-Programm der Abteilung Internationales und durch den Verein der Freunde der Geschichtswissenschaften an der Johannes Gutenberg-Universität finanziell gefördert.

Zum Exkursionsbericht


Diskussion: Kulturrevolution im Zarenreich - Wie Russland nach Europa kam

In SWR2 Forum vom Freitag, 4.10. diskutierten die Historiker Prof. Dr. Jan Kusber (Universität Mainz), Prof. Dr. Manfred Hildermeier (Universität Göttingen), Prof. em. Dr. Hans-Heinrich Nolte, (Universität Hannover) (Gesprächsleitung: Rainer Zerbst) anlässlich der im Landesmuseum Württemberg seit dem 5.10. eröffneten Ausstellung zur Heiratspolitik der Romanows.

Zur Audio-Datei


Tagung „Parlamentarier der deutschen Minderheiten im Europa der Zwischenkriegszeit“
Internationale Tagung des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte im Landtag von Rheinland-Pfalz und im Erbacher Hof, 11.-13. April 2013…

Tagungsprogramm

Tagungsbericht


Mainzer Doktorand erhält Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen
Auszeichnung für Dissertation zur Geschichte der polnischen Staatsgrenzen 11.12.2012

Dr. des. Benjamin Conrad ist für seine am Historischen Seminar der Johannes Gutenberg-Universität Mainz vorgelegte Dissertation "Umkämpfte Grenzen, umkämpfte Bevölkerung. Die Entstehung der Staatsgrenzen der Zweiten Polnischen Republik 1918-1923" mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis 2012 des Botschafters der Republik Polen ausgezeichnet worden. Mit Förderpreis werden seit 2012 bundesweit herausragende Dissertationen und Masterarbeiten aus dem Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zur polnischen Geschichte und Kultur sowie zu den deutsch-polnischen Beziehungen ausgezeichnet.

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