Historisches Seminar der Universität Mainz - Arbeitsbereich Osteuropäische Geschichte
Wir begrüßen Sie auf der Homepage des Arbeitsbereichs Osteuropäische Geschichte des Historischen Seminars an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und wünschen Ihnen viel Erfolg beim Klick durch unsere Seite. Auf dem oben stehenden Bild haben wir bereits einige unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen versteckt; falls Sie genauer hinschauen möchten, klicken Sie einfach auf Vergrößerung.
Zweite Tagung "Deutsche Polenforschung": Ergebnisband erschienen
Vom 22. bis zum 24. September 2011 fand auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die zweite Tagung "Deutsche Polenforschung" statt. Die Veranstalter, die Universität Mainz und das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, konnten über 200 Teilnehmer/innen in Mainz begrüßen und freuen sich über das große Interesse, spannende Vorträge, rege Diskussionen und viele Anregungen für die Zukunft.
Ein paar Impressionen von der Eröffnungsveranstaltung im Landtag von Rheinland-Pfalz finden Sie hier. Bilder von der Tagung am 23. und 24. September gibt es hier. Und inzwischen liegt auch der Band zu Ergebnissen und Perspektiven vor. Er kann über das Deutsche Polen-Institut Darmstadt bezogen werden.
Neuerscheinung: Zwischenräume. Grenznahe Beziehungen in Europa seit den 1970er Jahren
Europa wächst zusammen: Die trennende Wirkung nationaler Grenzen nimmt seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert spürbar ab. Doch wie gestaltet sich dieser Wandel im nachbarschaftlichen Nahbereich von Nationen in Grenzräumen? Spielen Grenzräume eine besondere Rolle im transnationalen Austausch, werden sie zu Motoren zwischenstaatlicher Annäherung? Die AutorInnen dieses Sammelbandes, VertreterInnen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen, untersuchen diese Fragen für die Zeit ab den 1970er Jahren. Sie widmen sich dabei zum einen der Ebene der öffentlichen Kontakte der kommunalen und regionalen Politik. Zum anderen analysieren sie privates bürgerschaftliches Engagement im Nahraum der Grenze. Als Fallstudien dienen drei Tandems. Das Tandem Österreich und Slowenien war lange nicht nur gekennzeichnet durch Systemunterschiede, sondern auch durch ein massives Wohlstandsgefälle. Dem Tandem Frankreich-Deutschland wird oft eine Vorbildrolle in der bilateralen Annäherung zugeschrieben, doch wie weit gehört die trennende Wirkung der Grenze bereits der Vergangenheit an? Und schließlich die bilateralen Kontakte zwischen den vormals sozialistischen Bruderstaaten DDR und Polen – schuf die Systemkonvergenz besondere Verständigungsmöglichkeiten der Nachbarn? Welche besonderen Chancen, welche Hindernisse boten also europäische Grenzräume seit 1970 für die Begegnung der Menschen von Nachbarstaaten?
Das Buch ist beim StudienVerlag erschienen. Nähere Informationen finden Sie hier:
Osteuropäische Geschichte im Master studieren
Auch nach der Umstellung der Studiengänge auf Bachelor und Master ist es in Mainz möglich, einen Schwerpunkt des Studiums auf die Osteuropäische Geschichte zu legen. Im Rahmen des „Diploma Supplement Osteuropäische Geschichte“ des Masters bieten wir eine Vielzahl von Lehrveranstaltungen an, die sich zeitlich vom Mittelalter bis in die Gegenwart erstrecken und geographisch einen Raum vom Baltikum bis nach Südosteuropa abdecken. Das Studium der Osteuropäischen Geschichte ist damit in Mainz in einer Breite wie an kaum einer anderen Universität möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier.
